Kostengünstige IoT im Rahmen von SAP

Alle Welt redet zurzeit von IoT und Industrie 4.0. Natürlich auch die SAP als weltweiter Marktführer von betriebswirtschaftlicher Software. IoT und Industrie 4.0 bilden die Basis für den nächsten Schritt in der Standardisierung der Integration und Verflechtung der betriebswirtschaftlichen Backend Systeme mit den Feldsystemen und Steuerungsanlagen.
Das Thema selbst ist für die SAP kein Neuland, denn seit Jahren schon wurden Lager-, Maschinen- und Fertigungssteuerungen kundenindividuell an SAP angeschlossen und damit der Automatisierungsgrad in der Produktion erhöht.
Im Rahmen von IoT und Industrie 4.0 hat die SAP für Ihre Kunden ein Schnellstartprogramm für das Portfolio SAP Leonardo vorgestellt, um ihren Kunden bei der Umsetzung behilflich zu sein. Grundlage für SAP Leonardo ist die SAP Cloud Plattform und SAP HANA zur Sammlung und Verwaltung der Big Data.
Das bedeutet, dass alle Sensordaten erstmal über die SAP Cloud Plattform zentral in der SAP Big Data Datenbank abgelegt werden und dann von dort weiterverarbeitet werden können.
Dies ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch gibt es viele SAP Kunden, die weder Big Data noch die SAP Cloud Platform bereits im Einsatz haben. Damit steht diese Technologie diesen Kunden noch nicht zur Verfügung. Ein kurzfristiger Umstieg ist aus Kosten- und Aufwandsgründen nicht immer machbar.
Für diese SAP Kunden, sowie für alle nicht SAP Anwender haben wir nun eine einfach zu implementierende und kostengünstige Alternative entwickelt. Die Kommunikationssoftware -shift- , die auf einem Raspberry PI (sogar PI Zero) unter Rasbian ablauffähig ist und folgende Leistungsmerkmale bietet:
  • Business Prozess Management
  • Message orientierte Kommunikation
  • Alarm Management
  • Data Rules Agent
  • Service Architektur
  • Sensor Ankopplung
  • SAP Ankopplungen
  • Ankopplungsmöglichkeiten auch an Nicht-SAP-Systeme
  • Komplett web-basiert
Zusätzlich bietet die Lösung gegenüber dem SAP Leonardo Ansatz folgende Vorteile:
  • Nutzung bereits bestehender SAP Infrastruktur
  • Nutzung des kostengünstigen Raspberry oder anderer SBCs als Kommunikationsplattform
  • Nutzung der kompletten kostengünstigen Sensorik
  • Nutzung des Raspberry als „Edge Computing“ im Rahmen des großen SAP Leonardo Konzeptes
  • Vorverarbeitung von Daten ohne Zugriff zum Backend Rechner:
    • Aggregation
    • Filtern
    • Anreicherung
    • „lokale Entscheidungen“ über Ansteuerung / Start / Stop von Prozessen
    • Alarmierung
  • Anbindung auch ohne OPC UA
Mit der Implementierung auf dem Raspberry PI steht somit der Sensorik und den Geräteherstellern sowie den Anwendern eine kostengünstige Lösung zur Verfügung, um IoT im Rahmen von Industrie 4.0 zu realisieren.
SAP Kunden können diese Lösung auch als „Edge-Computing“ im Rahmen der großen SAP Leonardo Lösung nutzen, so dass ein Investitionsschutz gegeben ist.